Vorstellung der Arbeitsgruppen und Themenblöcke
Alphabetisierung: Geschichte, Vision und Realität Das Thema wurden aufgeteilt in die Blöcke „Geschichte des weiblichen Lesens“ und „Alphabetisierung“. In der „Geschichte des weiblichen Lesens“ wird die Entwicklung der Alphabetisierung von Frauen chronologisch vom Mittelalter bis zum 20.Jahrhundert aufgezeigt. Um den Leser einen übersichtlichen und kompakten Eindruck zu vermitteln, wurde der Text wie folgt gegliedert:
Zusätzlich wurde eine detaillierte und bebilderte Beschreibung der Entwicklung des Leseverhaltens angefangen im 15.Jahrhundert erstellt. Die Arbeitsgruppe zum Themenblock „Alphabetisierung“ erarbeitete folgende Ergebnisse: Viele Organisationen, darunter auch die UNESCO, befassen sich mit dem
Thema der Alphabetisierung. Die internationale Alphabetisierungsarbeit
zielt vor allem auf politische Maßnahmen zur Reduzierung des Analphabetismus,
die Entwicklung von geeigneten Lehr- und Lernmaterialien und die qualifizierte
Aus- und Weiterbildung von Lehrern. Für die UNESCO ist die Bildung
der Schlüssel für nachhaltige menschliche Entwicklung und für
die Überwindung von Armut. Die Gründe für die immer noch
hohen Defizite in der Grundbildung und Alphabetisierung liegen unter anderem
in fehlender Demokratisierung und Professionalisierung von Bildungspolitik
und Bildungsangeboten und in der aktiven Verweigerung der Bildungsrechte
für Mädchen und Frauen (vgl. www.unesco.de). PISA-Studie – geschlechtspezifisch. Einer der Gründe für die Bearbeitung dieses Thema war, dass
es in unserem Studiengang Mediendokumentation viel mehr weibliche als
männliche Studierende gibt. Ist unser Studiengang also „weiblich“?
Gibt es überhaupt „weibliche“ bzw. „männliche“
Studiengänge? Schaffen das Abitur mehr Mädchen als Jungs? Die
Antworten hat uns mehr oder weniger die PISA-Studie geliefert. Die Mädchen
wollen einfach feste Positionen im Berufsleben erobern. Sie wollen auf
der gleichen Stufe mit Männern sein. Um ihr Ziel zu erreichen, lernen
sie fleißiger?? in der Schule. Sie achten mehr auf die Noten, lesen
mehr und lieber als Jungen. Leseförderung – eine Bestandsaufnahme In diesem Teil des Gesamtprojektes soll es vorrangig darum gehen, verschiedene
Möglichkeiten der Leseförderung im einzelnen vorzustellen, mit
dem Ziel die unterschiedlichen Facetten dieses umfangreichen Themenfeldes
aufzuzeigen. Wie haben Maler das Thema Lesende Frau im Laufe der Jahrhunderte umgesetzt?
Können aus Veränderungen in der Darstellungsweise Rückschlüsse
auf die Entwicklungsgeschichte des weiblichen Lesen gezogen werden? Diese
Fragestellungen machte sich unsere Projektgruppe zum Konzept der Arbeit.
Nach Vorrecherchen im Internet entschieden wir uns für einen exemplarischen
Ausschnitt, da Vollständigkeit nicht gegeben werden konnte: Die lesende
Frau war und ist seit Jahrhunderten ein beliebtes Thema, was zur Selektion
zwingt. Unsere Auswahl umfasst sechs Werke international bekannter Künstler,
deren Schaffen auch die Lesekultur der Frau erfasste: van Weyden, di Cosimo,
Rembrandt, Fragonard, Renoir und Picasso; ein Querschnitt durch 6 Jahrhunderte.
Lesende Frauen in der Literatur Bücher eröffnen dem Lesenden eine gänzlich neue,
phantasievolle Welt. Gerade weibliche Leserinnen haben sich im Laufe
der Jahrhunderte mit Hilfe der Lektüre ihre eigenen Weltbilder
erschaffen. Romane bieten eine besondere Erweiterung ihres Erfahrungsraumes
und tragen in wesentlichem Maße zur Entwicklung der eigenen
Persönlichkeit und des eigenen Selbstbewusstseins bei. Frauen in Computer-Environments Die Gruppe beschäftigte sich mit den verschiedenen Beziehungen zwischen
Frauen und Computern sowie dem Umgang mit diesem technischen Medium. Lesen: Forschung und Perspektiven Am Anfang war die Frage: Was ist überhaupt Lesen? Gibt es auch
andere Formen visueller Verständigung als das traditionelle "Lesen"?
Wo können Perspektiven gesellschaftlicher Kommunikation liegen?
Wenn alle Welt behauptet, Lesen sei "weiblich", stimmt das
und wenn ja, wo liegen die Unterschiede? Wo und wie lernen wir, zu
lesen? Ist es überhaupt (noch) wichtig, "lesen" zu
können?.... |
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