Lesen ist weiblich
Diese Internetseiten sind eine begleitende Informationsquelle zum
Projekt „Lesen ist weiblich“ am Fachbereich „Bibliothek
und Information“ der Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Hamburg. Unter den Navigationspunkten „Dokumentation des Projekts“
und „Meilensteine emanzipatorischer Frauen- und Mädchenliteratur“
finden Sie die Arbeitsergebnisse des Projekts in Textform. Unter „Downloads“
können Sie sich diese Texte auch in Form zweier PDF-Dateien herunterladen.
Unter dem Punkt „Virtuelle Austellung“ präsentieren
wir Ihnen die Plakate unserer Ausstellung. Sollten Sie Interesse haben,
die Ausstellung zu übernehmen, so kontaktieren Sie uns gerne.
Das Projekt
Auf den 8. März 2005 fallen zwei „Feiertage“ an:
Zum einen der jährliche Internationale Frauentag. Zum anderen
jährt sich in diesem Jahr das von der UNO ausgerufene „Jahr
der Frau“.
Ein sinnträchtiges Datum also, um eine Bestandsaufnahme zu machen;
eine Bestandsaufnahme hinsichtlich der Fortschritte, die hinsichtlich
Gleichberechtigung der Geschlechter in den letzten dreißig Jahren
möglicherweise erreicht worden sind. Das Projekt fände nicht
an diesem Fachbereich statt, wenn es dabei nicht besonders das Lesen im
Auge hätte. Nicht zuletzt aufgrund der Diskussion um PISA fragen
wir uns,
- welchen Stellenwert das Lesen in unserer
Gesellschaft hat und in Zukunft haben könnte,
- welche institutionellen Anstrengungen unternommen
werden, um Frauen weltweit den Zugang zum Lesen zu verschaffen,
- wo gesellschaftlich die Grundlagen
für ein Erlangen von Lesefertigkeiten gelegt werden,
- welche Werke als literarische „Meilensteine“ der Frauenemanzipation
gelten können,
- was der „männliche Blick“ auf das Lesen von Frauen
in Literatur und Bildender Kunst wahrgenommen hat,
- wie sich Frauen in den Neuen Medien bewegen
- ob und worin sich die Rezeption von Texten bei Frauen und Männern
unterscheidet u.a.m.
Diese Fragen haben wir in verschiedenen Arbeitsgruppen bearbeitet. Die
Ergebnisse werden in der Form von
- Plakaten
- Broschüren
- einer Buchausstellung
- einer Podiumsdiskussion
- einem Internetauftritt
der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Ausstellung mit Begleitprogramm findet in der Zeit vom 07.-09.03.2005
im Foyer des Gebäudes Berliner Tor 5 statt. Danach wird die Ausstellung
in kooperierende Institute im In- und Ausland weiterreisen.
Leitung des Projektes:
Prof. Dr. Birgit Dankert und als Auftraggeberin die Frauenbeauftragte
des Fachbereiches Bibliothek und Information, Frau Prof. Dr. Ute Krauss-Leichert.
Mitwirkende:
Etwa 30 Studierende des Fachbereiches zwischen dem 5. und dem 7. Semester. |